. Im Physikunterricht wurde es vorige Woche frostig und vor allem kreativ. Dank einer ordentlichen Portion Pulverschnee am Freitag verwandelte sich das Schulgelände kurzzeitig in ein Forschungslabor mit Schneemann-Produktion.
Zunächst war alles ganz wissenschaftlich: Wasser ist bei Kälte fest, als Schnee wunderbar formbar und offenbar ideal für große und kleine Schneemänner. Kaum stand das Kunstwerk, wurde es auch schon zum Versuchsobjekt, und Teile der Schneemänner sowie das Baumaterial wanderten in den warmen Klassenraum. Was eben noch solide wirkte, verflüssigte sich binnen Augenblicken – sehr zur Erheiterung der Klasse.
Krönender Abschluss: Mit ausreichender Wärme und etwas Zeit wird Wasser sogar dampfförmig. Unsere Schnee-Experimente verabschiedeten sich also nicht nur in eine Pfütze, sondern quasi in Luft.
Auch der Schneemann im Vorgarten wurde zum tragischen Helden der Thermodynamik – erst fest, dann flüssig, schließlich dampfförmig.

(PU)